Rückblick auf das Hurricane Festival 2009

24. Juni 2009 | 19:04

Rückblick auf das Hurricane Festival 2009

Autor: Eike Lawatsch

Am vergangenen Wochenende fand einmal mehr das Hurricane Festival in Scheeßel am Eichenring statt. 60.000 Besucher feierten ein rauschendes Fest.

Letzte Woche Donnerstag war es soweit: Auf zum Hurricane 2009! Bereits auf der Autobahn waren unzählige Autos vollgestopft mit Campingausrüstung zu sehen, sodass die Anfahrt zum Hurricane mehr als einfach war. Auch die extrem große Polizeikontrollzone wurde für uns kein Hinderniss, was auch mit daran lag das bei uns im Auto Cap-Verbot bestand,  sobald blau-weiße Partybusse in Sichtweite waren.

Beim Hurricane angekommen ging es erstmal ums Parken. Dies gestaltete sich unerwartet aufgrund freundlicher Helfer recht problemlos. Der erster Schock folgte aber bereits kurz darauf im Bändchenzelt: Die Bändchen sind lila/pink! ;)

Danach ging es ans schleppen richtung Ostfriesland-Camp! Glücklicherweise war die Ostfriesland-Flagge die höchste vom ganzen Campingplatz. Spät in der Nacht gings dann ins Titty Twister Zelt. Am nächsten Morgen und nach wenigen Minuten Schlaf folgte der erste Rundgang über den Campingplatz. Das Wetter war jetzt schon Hurricane-like, richtig schön stürmisch, dann wieder Sonne und Hitze.

Am späten Nachmittag starteten dann auch die ersten Bands, wobei das erste Highlight “The Ting Tings” waren. Headliner des Abends waren Kings of Leon. Nach einer halben Stunde anstehen war es kein Problem die ersten Reihen zu erreichen und ein musikalisch fantastisches Konzert zu bestaunen. Leider fehlte es der Band ein bisschen an der “Bühnenshow”.

Den Abschluss des ersten Festivaltages lieferten Culcha Candela im Coca-Cola-Soundwave-Tent. Bereits eine Stunde vorher war das Zelt voll und davor standen weitere 1000 Menschen. Wir haben es trotzdem geschafft noch reinzukommen und es hat sich gelohnt! Wer zunächst kritisch war, was Culcha Candela auf dem Hurricane verloren haben, der wurde eines besseren belehrt. Bereits beim betreten der Bühne war das gesamte Zelt eine riesen Party. Die Performance, die Culcha Candela an den Tag legten, war einfach grandios. Leider konnten das Konzert nicht zuende gespielt werden, da es schon vorher zeitliche Verzögerungen gab. Was solls, voller Emotionen gings dann zurück zum Campingplatz und anschließend ins Titty Twister, wo wie jede Nacht die Hölle los war.

Am nächsten Tag erwartete uns am Nachmittag das volle Punk-Programm mit Less than Jake, No use for a name und SKA-P, wobei SKA-P sich als absolutes Highlight rausstellte. Das Wetter war immernoch sehr wechselhaft. Traumhaftes Sommerwetter wechselte sich immer wieder mit Sturm, Regen und Weltuntergangswetter ab. Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch.

Nach einem harten Tag und einer weiteren langen Nacht im Titty Twister folgte am nächsten Tag einer der mitreißensden Auftritte: Anti-Flag. Auf jeden Fall hat es Anti-Flag geschafft den wohl größten Circle-Pit des Wochenende zustande zu bringen. Langsam neigte sich das Festival jedoch dem Ende zu. Fettes Brot mobilisierten nocheinmal die Massen und der Headliner des Festivals, keine geringeren als die Ärzte, spielten ein unfassbar langes Konzert von fast 3 Stunden.  Die Setlist war Querbeet, ein paar neue Sachen und viel altes, bekanntes, wie immer mit einer ordentlich Portion Labereien und Witz. Ein gelungener Abschluss des Festivals. Noch während des Ärzte Auftritts konnte man die ersten Rauchschwaden von brennenden Dixis des Campingplatzes bestaunen.

Farin Urlaub nutzte diese Gelegenheit und beendete das Festivals in den letzten Songzeilen: “Wenn das Dixi brennt, dann ist es für den Security-Mann zu spät, zu spät, zu spät, zu spät, …”

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