Dockville 09 – Das etwas andere Festival

18. August 2009 | 14:17

Dockville 09 – Das etwas andere Festival

Autor: Eike Lawatsch

Puh was für ein Wochenende! 89 Künstler an 3 Tagen auf 4 verschiedenen Bühnen – Das war das Dockville Festival 2009 im Hafen von Hamburg, genauer gesagt auf der Elbinsel Wilhelmsburg. Vom Security über Festivalcrew bis hin zum einfachen Festivalbesucher gab es viele nette, sympathische Leute die für eine unheimlich gute, entspannte Stimmung sorgten. Neben viel guter nationaler und internationaler Musik gab es außerdem die verschiedensten Kunstwerke zu bestaunen und besonders bei Nacht sorgte die fantastische Beleuchtung verschiedenster Gebäude für eine grandiose Atmosphäre. Musik und Kunst in Verbindung mit einer tollen Atmosphäre – das alles gibt es nur auf dem Dockville, dem etwas anderen Festival.

Wir machten uns bereits am Freitag, bei sehr gutem Wetter auf den Weg nach Wilhelmsburg. Vor der dortigen S-Bahn Station standen bereits zahlreiche Besucher, die sich in die Shuttle Busse drängten. Trotz des guten Shuttle Services entschieden wir uns dazu, mit dem Taxi zum Festivalgelände zu fahren – mit dem Taxi zum Festival, das erlebt man auch nicht alle Tage! Dort angekommen erwartete uns eine fantastische Location. Das wildbewachsene und sehr weitläufige Gelände überzeugte vor allem durch die vielen verschiedenen kunstvoll errichteten Bauten. Neben einer außergewöhnlichen Wippe mit Soundeffekten und einem Boxraum gab es auf dem gesamten Gelände an jeder Ecke etwas zu sehen und auszuprobieren. Derweil standen auch schon die Jungs von Turbostaat auf der Bühne und heitzten den Festivalbesuchern am frühen Abend gehörig ein. Das erste große Highlight des Abends waren Blumentopf. Die Hip-Hopper aus München kamen beim Publikum sehr gut an, auch wenn ihre Musik wohl nicht zur Standard-Festivalmusik gehört. Headliner des Abends waren keine geringeren als Turbonegro, die eine Wahnsinnshow ablieferten und nicht nur die zahlreich anwesenden Turbojugend Anhänger zum Schwitzen brachten. Nach dem Turbonegro Auftritt zog es die meisten Leute in die etwas entfernte Hallenbühne, wo bis spät in die Nacht das Tanzbein geschwungen wurde.

Auch am zweiten Tag gab es Sonne satt. Das war wohl auch mit der Grund dafür, dass an diesem Tag das Festival sehr gut besucht war. Schon am frühen Abend standen die Leute dicht an dicht vor der Hauptbühne und genoßen eher ruhigere Klänge von Element of Crime und The Whitest Boy Alive. Danach sollte es dann soweit sein: Der einzige Deutschlandauftritt der Band MGMT! Und diese machten es mächtig spannend indem sie lange auf sich haben warten ließen. Mit dem Betreten der Bühne und spätestens mit dem Song “Kids” hatten die Jungs von MGMT das Publikum in ihren Bann gezogen und lieferten ein fantastisches Konzert ab. Spät in der Nacht heitzten dann unter anderem Frittenbude und DJ Phono’ Daft Punk Alive den Partywütigen unter den Fesitvalbesuchern ordentlich ein. Das alles in der sehr gut gefüllten Hallenbühne bis in die frühen Morgenstunden.

Auch am Sonntag, dem dritten und letzten Festivaltag, das gleiche Bild: Sonne satt. Zwar etwas weniger Besucher als am Samstag, aber die Stimmung war wieder bestens. Viele Leute zog es am späten Nachmittag zur Dorfbühne. Dort spielten die Trashmonkeys und anschließend Dennis Lisk, besser bekannt als Denyo von den Beginnern.
Den Abschluss auf der Hauptbühne machten keine geringeren als Kettcar. Diese sind selbst in Wilhelmsburg aufgewachsen und bildeten somit einen würdigen Abschluss eines schönen, entspannten Festivalwochenendes.

Wer auf den Geschmack gekommen ist und sich selbst ein Bild machen will kann sich schon ab dem 15. Oktober günstige Tickets für das Dockville 2010 sicher. Die ersten 1000 3-Tagestickets gibts dann für unschlagbare 29 Euro auf http://www.dockville.de

An dieser Stelle noch eine Empfehlung: Werft unbedingt einen Blick auf unsere Fotos vom Dockville, es lohnt sich! (Fotos by Philipp Schöne)

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