Vainstream Rockfest 2010

28. Juni 2010 | 13:03

Vainstream Rockfest 2010

Autor: Hoekie

Großartiges Wetter, viele gute Bands und ein paar Tausend Festivalbesucher, die sich auf eine Packung voller Hardcore und Metalcore – gemischt mit einigen Bands aus den Bereichen Ska, Hip Hop und Rock – freuten.

Dieses Wochenende war es wieder soweit: Das Vainstream Rockfest feierte sein fünf jähriges Jubiläum in Münster am Hawerkamp mit einem tollen Line-Up! Rock-Mag war für euch da und hat einige Eindrücke sammeln
können.

Los ging es bereits am freitag Abend in der Sputnik Halle in Münster mit einer Warm-Up-Party, bei der Death Before Dishonor und Agnostic Front mit einer ordentlichen Portion Hardcore den Zuschauern Voffreude auf den darauf folgenden Tag machten. Allerdings hatten die Veranstalter wohl nicht mit einem so großen Andrang auf die Sputnik-Halle gerechnet, da es um 23:30 Uhr bereits so gut besucht war, dass für eine halbe Stunde kein Besucher mehr hineingelassen wurde.

Am nächsten Tag ging es dann bereits früh los,  um 10:10 Uhr standen bereits The Faceless aus Encino in Californien auf der Bühne und boten den Festivalbesuchern eine gute Show, die das frühe Aufstehen zu entschädigen wusste. Allerdings gab es bereits am Vorabend im Internet zu lesen, dass die schwedische Hardcore-Band Raised Fist ihren Auftritt beim Vainstream absagen müssen.

Nachdem dies mit Bedauern hingenommen wurde, spielten Bleeding Through und Job For A Cowboy, welche ebenso wie The Faceless eine kraftvolle und deftige Live-Performance ablieferten.
Das gute am Festivalgelände war, dass beide Bühnen direkt nebeneinander standen und sich zeitlich keine Band mit einer anderen Band überschnitten hat.
So konnte man sich, wenn man es wollte, jede Band angucken und verpasste kaum etwas.
Ein weiteres Festival-Highlight waren mit Sicherheit Alexisonfire, welche wie erwartet mit einem super Auftritt glänzten.

Nach Alexisonfire hatte die Mittagssonne bereits ihren Zenit erreicht und die Bierbuden verkauften fast soviel Wasser wie Bier. Überall wo auch nur ein wenig Schatten war, sammelten sich die Menschen, um den prallen Sonnenstrahlen aus dem Weg zu gehen. Wer inzwischen Hunger bekommen hatte, für den war ebenfalls mit reichlich Auswahl an Imbissbuden gesorgt. Von der leckeren Pizza, bis hin zum beliebten Döner, welchen es auch für Vegetarier gab, kam jeder auf seine Kosten.

Auf der Bühne standen inzwischen Atreyu, welche zunächst vor allem durch das Schlagzeug von Brandon Seller für Aufmerksamkeit sorgten, da dies aus drei Bass-Drums bestand. Nichts desto weniger trotz lies der Auftritt von Atreyu kaum wünsche offen und sie spielten sogar den Klassiker von John Bon Jovi “You Give Love A Bad Name” mit großer Überzeugung. Daraufhin kam dann mit Danko Jones eine Band, die etwas mehr in den Bereich Rock reinstach. Allerdings hatten sie einen sehr guten Sound auf der Bühne und wussten auch spielerisch zu Überzeugen.

Inzwischen konnte man sich Autogramme der Pioneere “Hot Water Music” beim Festivalguide-Stand abholen und auch das Team von Imperial hatte sich was nettes für Festivalbesucher ausgedacht. So kamen zum beispiel We Butter The Bread With Butter, Atreyu und Alexisonfire zu bestimmten Zeiten in das Zelt von Imperial und gaben Autogramme.

Um 16:40 Uhr war es dann soweit: Mit K.I.Z ging der einzige Hip-Hop Act des Tages auf die Bühne. Man sollte meinen, dass eine solche Band auf einem Hardcore-Festival fehl am Platze sein. Doch K.I.Z belehrte den kritischen Zuschauer ein weiteres Mal. Mit ihrer knackigen Hip-Hop Performance, einer guten Bühnenshow und viel Witz überzeugten sie das Publikum schnell. Ebenso wenig zum Genre passend, aber die Stimmung weiter nach oben treibend, waren Ska-P. Gute Laune Ska, der auch die letzten Gemüter zum Tanzen brachte.

Die Headliner des Abends – As I Lay Dying und NoFx – brachten das ganze dann auf die Spitze. Zum einen As I Lay Dying mit ihrem harten, deftigen Gitarrensounds und dem treibenden Schlagzeug, bei dem Metalcore-Fans voll auf ihre kosten kamen und danach die Oldschool Punker von NoFx, die vor allem auch durch ihre sympathische Art auf der Bühne überzeugen.

Wer nun immer noch nicht genug hatte von Live Musik, der konnte zur Aftershow-Party gehen und sich unter anderem von Deadlock, We Butter The Bread With Butter und Between The Buried and Me weiterhin einheizen lassen.

Insgesamt gesehen war das 5. Vainstream Rockfest in Münster ein voller Erfolg und alle Festivalbesucher sind bei einem grandiosen Wetter voll auf ihre Kosten gekommen!

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