Madsen und Erik Penny im Zollhaus

4. November 2010 | 19:46

Madsen und Erik Penny im Zollhaus

Autor: Daniel Beckmann

Im Rahmen ihrer Labyrinth Tour spielten Madsen am Dienstag im leeraner Zollhaus.
Doch im Gegensatz zum Labyrinth war der Weg des Abends eindeutig.

Die Schlange vor dem Zollhaus war lang. Hunderte Menschen waren gekommen um eine der angesagtesten deutschen Indie-Bands zu sehen.
Bevor Madsen die Bühne betraten sorgte Singer und Songwriter Erik Penny mit seiner Band für einen gelungenen Einstieg in den Abend.
Der Berliner, der seinen letzten Ostfriesland-Auftritt im März als Supporter von Milow hatte, sorgte für stetig steigende Stimmung. Nachdem der charismatischer Sänger dem Zollhaus eine gemütliche Atmosphäre, beinahe wie bei seinen beliebten Couchkonzerten verschaffte zeigte er, dass auch ein Singer und Songwriter eine mitreißende Rockshow bieten konnte.
Mit starker Stimme und Songs, die schnell zum Mitsingen gelernt waren brachte er das Publikum richtig in Fahrt für den Hauptact des Abends.

Gegen 21:10 Uhr tauchte der Konzertsaal des Zollhauses in blaues Licht und das Publikum wartete gespannt auf Madsen, die jeden Moment die Bühne betreten würden.
Wenig später war es soweit und Madsen ließen sich blicken und mächtig hören.
Mit einer eindrucksvollen Show ab der ersten Sekunde rissen sie das gesamte Publikum mit. Nicht nur Jugendliche sondern auch eine große Zahl Erwachsener tanzten und sangen zusammen mit den Jungs und Mädels des “Familienunternehmens” Madsen.
Sänger Sebastian Madsen versteht es das Publikum zu unterhalten und ließ selbst zwischen den Liedern mit Witz und Sympathie nichteinmal ansatzweise Langeweile oder einen Stimmungsabfall zu.
Neben Songs ihres aktuellen Albums ‘Labyrinth’ durften natürlich auch Klassiker wie ‘Nachtbaden’, ‘Goodbye Logik’, ‘Du schreibst Geschichte’ und natürlich ihrer Debüt-Single ‘Die Perfektion’ nicht fehlen, die jeder lauthals mitsingen konnte.

Nach gut eineinhalb Stunden verließen Madsen erschöpft und schweren Herzens (Sebastian Madsen: “Leer, mein Herz bleibt hier.”) die Bühne und das begeisterte Publikum machte sich auf den Heimweg.
Am liebsten aber wohl dem Nightliner der Band hinterher.

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