Rückblick: Hurricane 2011

21. Juni 2011 | 14:27

Rückblick: Hurricane 2011

Autor: Hoekie

Am vergangenen Wochenende wurde es wieder laut in der Gemeinde Scheeßel. Zum nun mehr 15. Mal fanden sich in diesem Jahr 79 Bands auf 4 Bühnen und 70.000 Besucher rund um die Motorrad-Sandrennbahn ein.

Schon am donnerstag Nachmittag war der Campingplatz des Hurricane Festivals mehr als gut besucht und die Besucher vertreibenden sich die Zeit bis zum Start des Festivals mit dem ein oder anderem kühlen Blonden und zahlreichen Runden Flunkyball.

Am freitag Nachmittag eröffneten dann Letlive das Hurricane 2011 mit Tönen des Progressive Post Hardcore auf der Red Stage, einer der beiden Zeltbühnen. Am späten Nachmittag begrüßte man dann Kaisers Orchestra, die durch ihre Musik und eine skurrile Bühnenshow die Besucher überzeugen konnten. Gleichzeitig spielten Jupiter Jones, die 2011 mit ihrem Titel “Still” den Durchbruch feiern durften. Mit The Chemical Brothers, Sum 41 und Digitalism konnte am Ende des ersten Tages jeder Besucher seinen gebührenden Abschluss finden. The Chemical Brothers konnten bei mir durch eine grandiose Laser- und Bühnenshow und einen zerberstenden Bass, sowie der Musik überzeugen.

Am samstag Nachmittag waren dann die ersten Erschöpfungen in den Gesichtern der Besucher zu erkennen. Wer die Kraft fand, trat den Weg zum Festivalgelände an, um einer Vielzahl von Bands zu lauschen: Entweder tanzend oder bei einem Bierchen am Rande des Tumults. Am Abend kam mit Gogol Bordello dann die nächste Band auf die Bühne, die wohl bei einigen Besuchern durch ihre Performance für verstörte Blicke sorgen durften. Kondition mussten die Besucher bei dem einstündigen Auftritt von My Chemical Romance und den folgenden Künstlern beweisen. Der zweite Headliner des Wochenende, Incubus, war nun an der Reihe. Wer sich nicht vollkommen verausgabt hatte oder den Tag auf dem Campingplatz verbracht hatte, stand nun spätestens vor der Bühne oder war noch immer dort. Nachdem Blink 182 ihren Auftritt absagten, wurden Inkubus ins Line-Up geholt, die dem Titel des Headlines ebenso würdig waren.

Der Sonntag begann genauso wie der Samstag, auch wenn das Wetter so langsam nicht mehr mitspielen wollte, was die Fans der irisch-amerikanischen Folk-Punk-Band Flogging Molly nicht daran hinderte das Tanzbein zu schwingen. Den krönenden Abschluss des Wochenendes waren dann die Foo Fighters.

Aber nicht nur die Bands bieten den Zuschauern etwas: Wer Lust hatte konnte sich durch Zirkusakrobatik und -humor, sowie durch viele andere kleine Highlights unterhalten lassen.

Nicht zu vergessen: In diesem Jahr gab es auch zum ersten Mal das “Grüner Wohnen”-Camping, welches sich einer großen Beliebtheit bei den Besuchern erfreuen durfte. Hier konnten Besucher, die wert auf einen sauberen und ruhigen Schlafplatz legten, ihren Platz finden.

Hier noch einmal das vollständige Line-Up: Foo Fighters, Incubus, Arcade Fire, The Chemical Brothers, Portishead, Arctic Monkeys, Kaiser Chiefs, My Chemical Romance, Clueso, The Hives, Suede, Kasabian, The Subways, Gogol Bordello, Flogging Molly, Elbow, The Wombats, Jimmy Eat World, Sublime With Rome,Two Door Cinema Club, Boysetsfire, Monster Magnet, The Kills, Lykke Li, Selig, Kashmir, Glasvegas, Band Of Horses, The Sounds, Bright Eyes, Sum 41, All Time Low, Klaxons,Eels, Kaizers Orchestra, Sick of it All, Parkway Drive, William Fitzsimmons, Blood Red Shoes, Jupiter Jones, I Blame Coco, Irie Révoltés, Young Rebel Set, I Am Kloot, Friendly Fires, Darwin Deez, Comeback Kid, Converge, The Asteroids Galaxy Tour, Portugal. The Man, Warpaint, The Vaccines, An Horse, British Sea Power, Sick Puppies, Pulled Apart By Horses, Kvelertak, You Me At Six, Brother, Tame Impala, Cloud Control, Miles Kane, Yoav, Everything Everything, Letlive, Tusq, Twin Atlantic, Pete & the Pirates, Wakey!Wakey!, Evaline, Artig, Digitalism, Crookers, Trentemøller, A-Trak, Hercules and Love Affair, Frittenbude, Chase & Status, Crystal Fighters und Egotronic.

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