Waterdown cutting the cord

1. Februar 2012 | 15:52

Waterdown cutting the cord

Autor: Jannes

Deutschlands Hardcore Helden sagen knallvoll adieu. Mit neuem Album und einer letzten Tour gehen die wohl einflussreichsten Deutschen der Szene nach zwölf Jahren in den vorläufigen Ruhestand.

Drei Alben, über 600 Auftritte in der ganzen Welt, Shows mit sämtlichen großen Bands der Szene, Hymnen wie „Hopelessness In Me“ oder „Cut The Cord“ und einen Vertrag im Olymp des Hardcores, Victory Records – Waterdown hatte schon vor Jahren viel mehr erreicht als sie es sich je zu träumen gewagt hatten. Ohne je von ihrer ganz eigenen Linie abzuweichen zogen die Ibbenbürener ihr Ding durch, ungeachtet von neuen Einflüssen der Szene oder anderen Einflüssen von außen. Dies verlieh ihnen schnell den Ruf, als eine der wenigen Bands „true“ geblieben zu sein – die Szene lag ihnen quasi zu Füssen. Dies verstärkte sich noch, als man auf Konzerten dazu aufrief, die Alben aus dem Internet zu laden, da viele Künstler von ihren Labels ausgebeutet werden würden.

Zeitgleich mit dem Abtritt verkündete man auch den Anfang einer neuen Band. Unter welchem Namen und in welcher Zusammenstellung diese entsteht ist bisher unbekannt. Parallel wird im offiziellen Abschiedsbrief auf die Nebenprojekte der Bandmember hingewiesen.

Am 23.03. erscheinen ihre letzten gemeinsamen Aufnahmen, das Album „Into The Flames“ wird die letzte Zusammenarbeit darstellen. Viel Zeit sich auf die neuen Songs einzustellen haben die Fans nicht. Direkt zwei Wochen später beginnt die einmonatige Verabschiedung, stilvoll im Hamburger Hafenklang.

Uns Exilostfriesen freut besonders der außergewöhnliche Auftritt im Schlappohr Großefehn. Da erinnert man sich wohl an viel Liebe, die einem Auftritt bei Omas Teich entgegenkam. Einen Tag später gehen dann 13 erfolgreiche Jahre in der Heimatstadt Ibbenbüren zu Ende.

Tourdaten:

05.04.: Hamburg
06.04.: Berlin
07.04.: Lüdenscheid
20.04.: Lindau
21.03.: Saarbrücken
04.05.: Großefehn
05.05.: Ibbenbüren

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