local heroes Bundesfinalsieger: Down to Date

5. November 2012 | 15:47

local heroes Bundesfinalsieger: Down to Date

Autor: Stefan

Local heroes bezeichnet sich selber als größter non-Profit Nachwuss-Bandcontest Deutschlands. Das diesjährige 21. local heroes Bundesfinale 2012 fand am 3.November im Kulturhaus von Salzwedel statt.

Nach einem über sechsstündigem Konzertmarathon wurde spät in der Nacht der Sieger verkündigt: Die Berliner Band Down to Date ist Sieger des Bundesfinales und darf am 24. November in Wien das Europafinale bestreiten.

Vierzehn Bands hatten sich auf Landesebene für das Finale qualifizert, die Band The Aqualung hatte per Greencard ein zusätzliches Ticket erhalten.

Jede Band hatte 20 Minuten Zeit, die dreizehn-köpfige Jury zu überzeugen und insgesamt betrachtet war das musikalische Niveau der Vorstellungen extrem hoch. Neben einigen Heavy Metall Bands überzeugte besonders Filius Nox durch stille, aber sehr intensive, Musik. Skurill war der Auftritt der Band Nordic Ashtrays aus Bremen. Diese machte aus dem Auftritt ein Happening – so verteilte unter anderem eine Schildkröte Salat an das Publikum. Schleswig-Holstein wurde durch die Band Morison vertreten. Frontsängerin Léonie Cara kündigte an, jetzt auch Songs in deutscher Sprache zu singen. Die Band What the Funk trat für Niedersachen auf, spielte frischen Funk und hatte einen klaren Heimvorteil.

Am Schluss verteilte die Jury die knappe Entscheidung wie folgt: 106 Punkte für Filius Nox , 107 für Heisskalt und 108 für Down To Date.

Den Publikumspreis 2012 gewann Showbag XXL aus Sachsen-Anhalt, den zweiten Platz erreichte Filius Nox dessen Sänger Dominik Fischer hoch verdient zum “Besten Sänger 2012″ ernannt wurde. Die Auszeichnung als “Beste Instrumentalisten” ging nach Niedersachsen an die Band The Aqualung.

Ein grosses Kompliment geht an den lokalen Veranstalter Aktion Musik/local heroes e.V.. Beeindruckend auch, wie die Technik die reibungslosen Übergänge zwischen den Bands meisterte. Ein Abzug letztendlich lediglich für den Moderator – wie viele Künstler sich im Backstagebereich bereits übergeben haben will wirklich keiner wissen.

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