Ganz schöne Randale in Celle !

15. November 2012 | 20:42

Ganz schöne Randale in Celle !

Autor: Stefan

Wer glaubt, an einem trüben Mittwoch im November ist nichts los in Celle, der liegt völlig falsch.
Der Sender N-Joy lud ein zu einem Konzert mit Tonbandgerät, Madsen und Kraftklub und über 2300 Fans strömten in die ausverkaufte Congress-Union Halle um richtig abzufeiern.

Den Opener des Abends machte Tonbandgerät.
Tonbandgerät gewann kürzlich den New Music Award und hat richtig gute Ohrwürmer im Gepäck. Das Lied “Irgendwie anderes” schaffte es bei youtube auf über 322.000 Klicks in kurzer Zeit. Und beim Song „“Auf drei“ wurde auch schon gut mitgehüpft.

Madsen kam auf die Bühne und verschärfte die Gangart schlagartig.
Zunächst bekannte Sänger Sebastian Madsen, dass Madsen tatsächlich noch nie in Celle gespielt hatten, verwunderlich, kommt doch Madsen aus dem nahe gelegenen Wendland.
Madsen hat mit “Wo es beginnt” eine neue EP veröffentlicht und spielte daraus den Hammersong “Baut wieder auf”. Dieser kam so gut an, dass das Publikum spontan “Zugabe, Zugabe” rief. Auch das Video zum Song ist sehr sehenswert. In dieser Form ist Madsen ein absoluter Geheimtip für die nächste Festival-Zeit.

Kraftklub spielte als letzter auf und toppte alles bisherige an Stimmung. Wer sich die gespielten Konzerte auf dem Tournee-Blog von Kraftklub anschaut, muss denken, Kraftklub leben nur von Bühne zu Bühne. Tatsächlich endet die Tourneereihe aber fürs erste jetzt im Dezember.

Kraftklub ist die Liveband schlechthin. Ohne Gnade haut Sänger Felix Kummer seine stakkato-artigen Sätze ins Publikum, scheut keinen Kontakt und überträgt unglaubliche Energie aufs Publikum. “Celle, seid ihr bereit für Randale ?” – auf diese Frage folgt umgehend Randale, der fünfte Song aus dem ersten Album Adonis Maximus.
Sebastian Madsen kommt zwischenzeitlich auf die Bühne und singt gemeinsam ein Lied mit Kraftklub.
Schwerstarbeit für die Security am Bühnengraben, immer wieder müssen Crowdsurfer “im Empfang genommen werden”. Der Versuch, den größten Circle Pit den Celle je gesehen hat auf die Beine zu stellen, scheitert leider an den Wellenbrechen in der Mitte der Halle.
Das grandiose Finale bestreit Kraftklub mit den drei bekanntesten Songs “Scheiß in die Disko”, „Ich will nicht nach Berlin“ und schließlich „Songs für Liam“.

Völlig entspannt dann Felix Kummer auf der After-Show-Party. Locker schlendert er durch die Menge, umarmt Fans, lässt sich fotografieren oder gibt Autogramme auf T-Shirts oder wenn es sein muss auch auf Bierbecher.

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