Fury In The Slaughterhouse – Ein einmaliges Klassentreffen !

13. Juni 2013 | 13:34

Fury In The Slaughterhouse – Ein einmaliges Klassentreffen !

Autor: Stefan

Unter dem Motto “Eine Stadt – eine Band – ein Konzert” gaben Fury In The Slaughterhouse fünf Jahre nach ihrer Bandauflösung ein einmaliges Konzert in ihrerer Heimatstadt vor unglaublicher Kulisse.

Als Fury In The Slaughterhouse am Anfang des Jahres ankündigten, sie würden ein einmaliges Konzert im Juni dieses Jahres spielen, hat sicher keiner mit einer solchen Resonanz gerechnet: 25.000 Fans bereiteten Fury In The Slaughterhouse auf der Expo-Plaza einen triumphalen Empfang.
Das Konzert stand unter dem Motto “Eine Stadt – eine Band – ein Konzert” und es ist wohl diese unbeschreibliche Verbundenheit die Fury In The Slaughterhouse mit ihrer Heimatstadt auszeichnet.

Und vermutlich hätte die Expo-Plaza wohl sogar noch größer sein können, jedenfalls war sie rappelvoll und schien fast aus allen Nähten zu platzen.
Wie schon bei den Toten Hosen einen Tag zuvor waren die Bedingungen endlich sommerlich und auch Fury In The Slaughterhouse hatten mit drei Vorbands ein umfangreiches Musikangebot aufgestellt.

Als erste Band traten die Hamburger Indie-Rocker Tusq auf und übergaben die Bühne dann an Revolverheld.
Revolverheld bringt demnächst ein neues Album heraus und spielte daraus die zwei Stücke “Immer in Bewegung” und “Das kann uns keiner nehmen” quasi als Weltpremiere. Mit dem Song “Was geht” von Fanta 4 wagte sich Revolverheld aber auch mal an ein Hip-Hop Stück, spielte aber natürlich auch “Halt dich am mir fest”.

Nach Revolverheld folgte dann die Hamburger Band Cäthe.
Deren Sängerin Catharina Sieland schreibt die deutschsprachigen Texte selber, oft mit autobiografischen Bezügen. Das neue Album “Verschollenes Tier” wird im Juni erscheinen.
Der Auftritt der Band verlief nicht optimal, viele im Publikum waren nicht bereit, den Texten zu folgen und warteten eigentlich nur noch auf den Aufgalopp der Furys. Cäthe selbst hat dazu ein paar nachdenkliche Zeilen auf ihrer Facebook Seite geschrieben.

Schließlich war es soweit: ffn-Morgenmän Franky erschien nocheinmal und kündigte mit den Worten “Fünf Jahre mussten wir warten, und das Warten hat sich gelohnt” nun Fury In The Slaughterhouse an.

Unglaublicher Jubel unter den Fans als Kai und Thorsten Wingenfelder, Christof Stein-Schneider, Rainer Schumann, Gero Drnek und Christian Decker die Bühne betraten.

Als Opener spielten sie “Waiting For Paradise” vom Album “Mono” aus dem Jahr 1993. Es folgten Songs wie “Hello and Goodbye”, “The Last Time” als Cover von den Stones, “Won’t forget these days” oder “Radio Orchid”. Beim Song “When I‘m Dead And Gone” sang das Publikum begeistert den Refrain und Kai Wingenfleder gestand: “Wenn ich das jetzt so sehe, hat es mir doch ein bisschen gefehlt”.

Über zweieinhalb Stunden reihten die Furys Song an Song, machten zwischenzeitlich einen Ausflug von der Bühne hinein in die Menge und spielten schließlich “Time to Wonder”.

Eine einmalige Veranstaltung klang unter grossen Applaus mit dem Song “Seconds to Fall” aus.
Band und Publikum hatten alles gegeben um dieses Klassentreffen zu einem unvergesslichen Abend zu machen.

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